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Bauphysik als Raum-Zeit-Kontinuum

Wir erstellen alle zur Baueinreichung erforderlichen bauphysikalischen Nachweise und Berechnungen gemäß gesetzlichen Vorschriften und Normen. Wir beraten Sie in der Planung und Ausführungsphase.

-Wärmeschutz
-Schallschutz
-Energieausweis
-Sommerlicher Wärmeschutz
-Taupunktberechnungen

Anschlussdetail Philosophie
Wenn Sie als Architekt oder Planer für ein Anschlussdetail im Gebäude unterschiedliche Versionen haben, sind wir der richtige Ansprechpartner für die bauphysikalische Beurteilung.

Was ist eigentlich Bauphysik?

Die klassischen Arbeitsfelder der Bauphysik sind der Wärme-, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz von Gebäuden. Die moderne Bauphysik beschreibt in komplexer Weise die Wechselwirkungsprozesse eines Gebäudes in seiner Gesamtheit von Bauwerk, Bewohner und Umwelt und definiert dadurch die Funktionstüchtigkeit, Behaglichkeit, Dauerhaftigkeit und Ökologie eines Gebäudes.
Quelle: Link

Beispiel:
Fußbodenheizung

Wie bestimmen wir die Vereinbarkeit der Wärmespeicherfähigkeit der Bodenplatte und der 4 Fußbodenheizungssystemen:

1) Klettsystem
2) 3D-Trackersystem   
3) Noppensystem 
4) Trockensystem ?

Lösung:

Zu Beginn berechnen wir einen regulären Energieausweis. Der zweite Schritt ist, dass wir die EN 1264-2 als Leifaden verwenden, was jedoch nicht der entscheidende Teil ist. Der wichtige Schritt ist die Gebäudesimulation, die die unerfüllte Heizzeit pro Winter bestimmt und die 2D Wärmefluss Berechnung, auch Finite Elemente Methode (FEM) genannt, die graphisch darstellt welche Schichten des Fußbodenaufbaus dünner oder dicker sein sollten.


Dies definiert die Bauphysik als Raum-Zeit-Kontinuum.

This defines building physics as Space-Time continuum.



austrian standard institute logo

Bezüglich Wärmeschutz bieten wir u.a. folgende Leistungen an:
-Sanierungsscheck - Bundesförderung
-Förderberatung (z.B. NÖ Wohnbauförderung - Wohnbauförderung Eigenheim / Förderung Eigenheimsanierung etc.)
-Erstellung von Gutachten
-Energieberatung
-Wärmetechnische Dimensionierung von Bauteilen
-Berechnung und Analyse von Wärmebrücken
-Messungen von Außen- und Innentemperaturen
-Thermische und energetische Optimierung durch thermische Gebäudesimulation
-Strömungstechnische Simulationen zur Bestimmung von Luftbewegungen und Raumlufttemperaturen (CFD)
-Tageslichtsimulationen und Bestimmung von Belichtung am Arbeitsplatz, Blendschutz
-Gesamtenergetische Optimierung des Gebäudes
-Thermographie
-ÖNORM EN ISO 13788 - Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten von Bauteilen und Bauelementen - Raumseitige -Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren - Berechnungsverfahren (ISO 13788:2001)

Diffusionsschutz (EN ISO 13788; ÖN B 8110-2; ÖN B 8110-5)

EN ISO 13788

Thermographie

infrared camera

Wetterstation

weather station

Hobo Datenlogger zur Messung von Temperatur und Relativer Luftfeuchtigkeit

temp relative humidity logger

Immissionstechnische Gutachten – Luft

Schadstoffausbreitung nach ÖNORM M 9440, VDI 3783 Blatt 13, AUSTAL Voraussetzung für eine Bewertung der Auswirkungen emissionsrelevanter Vorhaben auf Schutzgüter ist die Kenntnis der Gesamt-Immissionsbelastung. Neben der Ermittlung der durch das Vorhaben bedingten Zusatzbelastung, kann es erforderlich sein, die Ist-Belastung (Vorbelastung) zu kennen. In diesem Fall ist die Erhebung der Vorbelastung durch Messungen bzw. durch Auswertungen vorhandenen Datenmaterials (z.B. Standortvergleiche) vorrangig. Für jede ausgewählte Immissionsmessstelle ist anzugeben:
-Koordinaten mit Projektionsangabe;
-Seehöhe (in Metern) ;
-achliche Begründung für die Auswahl der Station(en);
dabei ist auf die räumliche Repräsentativität der Messstelle(n) Bedacht zu nehmen.
Stehen im zu untersuchenden Gebiet keine Luftgütemessungen zur Verfügung oder sind Werte vorhandener Messstellen für das zu untersuchende Gebiet nicht repräsentativ oder können Messungen z.B. aus zeitlichen Gründen nicht durchgeführt werden, dann besteht die Möglichkeit, die Vorbelastung rechnerisch zu ermitteln.

cadna sound pollution simulation

Immissionstechnische Gutachten - Schall

Lärmimmissionsberechnung gemäß  RVS 04.02.11; ONR 305011; ÖAL 3, ÖAL Nr24, ÖAL Richtlinie Nr. 28 (ISO 9613-2); Straßenverkehrslärm: RVS 04.02.11 (1. März 2006); Schienenverkehrslärm: ONRegel 305011 (1. September 2004); Lärm von Gewerbe- oder Industrieanlagen: ISO 9613-2 (15. Dezember 1996) oder ein vergleichbares Berechnungsverfahren.

Was versteht man unter Schallschutz?

Der Schallschutz beschäftigt sich als Spezialgebiet der Akustik mit dem Schutz vor gesundheitsschädlichen oder belästigenden Schalleinwirkungen. Besonders die Einwirkung von Umgebungslärm und die Wahrnehmbarkeit von Bewegung, Musik oder Sprache aber auch von technischen Geräten aus benachbarter Räume sind dabei wichtige Themen.

Quelle: Link

Berechnungen
eventuell Kalibrierberechnung mit während der Messung erhobenen Verkehrsdaten zur Emissionsüberprüfung und Überprüfung des verwendeten Rechenmodells; Ermittlung und Angabe des Kalibrierwertes
Prognoseberechnungen mit maßgeblichem Verkehr (JDTV, ÖBB-Betriebsprogramm usw.) auf Prognosehorizont von etwa 10 Jahren sowie mit maßgeblichen Flächenschallquellen

- ohne geplanter Bebauung und ohne den geplanten Lärmschutzmaßnahmen um die tatsächliche Lärmbelastung der Fläche zu dokumentieren (Nullvariante)

- mit geplanter Bebauung ohne Lärmschutzmaßnahmen um den Bedarf an Lärmschutzmaßnahmen auch unter Berücksichtigung der Eigenabschirmung zu dokumentieren

- mit geplanter Bebauung und mit geplanten Lärmschutzmaßnahmen zum Nachweis der Grenzwerteinhaltung
Ergebnisse der Prognoseberechnung
- Immissionen im Freiraum für Tag 1,5 m über Boden, über Balkonen und über Dachterrassen

- Immissionen an allen Geschoßen an allen Fassaden (mindestens 4 Immissionspunkte pro Geschoß, mindestens 1 Immissionspunkt pro Fassade mit Fenstern bzw. mindestens 1 Immissionspunkt pro Geschoß pro angefangene 10m Fassadenlänge) für Tag und Nacht

Gutachten
Das schalltechnische Gutachten muss zeigen, dass das schalltechnische Projekt mit den abgeleiteten
Maßnahmen zur Einhaltung des Schallpegels des Regelfalls gemäß Richtlinie „Immissionsschutz in
der Raumordnung“ führt. Das Gutachten muss jedenfalls folgende Punkte enthalten
Verwendete Grenz-, Richt-, Orientierungswerte (mit Begründung)
Beurteilung der Immission laut Richtlinie „Immissionsschutz in der Raumordnung“ (Handlungsstufen)
Falls von Ausnahmeregelungen der Richtlinie Immissionsschutz in der Raumordnung Gebrauch gemacht wird, detaillierte Beschreibung und Begründung wo und warum

datakustik urban sound simulation

ÖNORM EN ISO 3382 - Akustik - Messung der Nachhallzeit von Räumen mit Hinweis auf andere akustische Parameter (ISO 3382:1997) legt Verfahren zur Messung von Nachhallzeiten in Räumen fest.
Messung über die Impulsanregung:
Die Messung der Nachhallzeit über die Impulsanregung ist eine besonders einfache und schnelle Methode, da keine Zusatzgeräte (wie Verstärker und Lautsprecher) benötigt werden. Der Handschallpegelmesser misst die Nachhallzeiten in Oktav- oder Terzfrequenzbändern auf Grundlage eines akustischen Impulses, der im Raum ausgelöst wird. Eine solche Impulsanregung könnte z. B. durch das Platzen eines Luftballons oder durch einen Schuss mit einer Schreckschusspistole realisiert werden.

Messung über die Rauschanregung:
Alternativ zur Messung über die Impulsanregung kann die Nachhallzeit auch über ein abgeschaltetes Rauschen gemessen werden. Dazu wird neben dem Messgerät noch ein Lautsprecher mit Verstärker benötigt. Über den Lautsprecher wird der Raum dann mit einem breitbandigen Rauschen beschallt. Sobald das Rauschen abgeschaltet wird, erfasst der Handschallpegelmesser der Abklingvorgang im Raum und bestimmt daraus die Nachhallzeit.



 
indoor sound measurement equipment
 

Beratung und Begutachtung von Projekten
Brandschutztechnische Beurteilungen für Neu- und Umbauten sowie Bestandsobjekte
Betriebsbrandschutz
Erstellung von Brandschutzplänen gemäß TRVB und ÖNORM

Wir bieten außerdem folgende Leistungen an:

Gebäudesimulation

– Planung der erforderlichen Größe von haustechnischen Anlagen bezüglich ASHRAE oder besondere Wünsche
– Parametrische Design-Lösungen in Rhino-Grasshopper zusammen mit EnergyPlus Simulationssoftware
– Computational Fluid Dynamic Simulation
– Tageslicht- und Beleuchtungssimulation
– Berechnung von Schimmelwachstumskriterien
– Wärmebrückenberechnung mit Beurteilung hygrischer Problemstellen (Oberflächenkondensat, internes Kondensat)
– Beurteilung von hinterlüfteten Fassenden, belüftete Däche

ÖNORM EN 12831-1: 2018 Heizungssysteme in Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast

Diese Europäische Norm umfasst Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast für Einzelräume, Gebäudeeinheiten und Gebäude, wobei die Norm-Heizlast als die Wärmezufuhr (Leistung) definiert ist, die benötigt wird, um die geforderte Norm-Innentemperatur unter Norm-Außenbedingungen bereitzustellen.

6.3 Gebäudedaten
Die benötigten Ausgangsdaten für eine raumweise Berechnung (beheizte oder unbeheizte Räume) sind
nachfolgend aufgelistet:

Vi     Luftvolumen des beheizten- oder unbeheizten Raumes in Kubikmeter (m3);
Ak   Fläche jedes Bauteils in Quadratmeter (m2);
Uk   Wärmedurchgangskoeffizient jedes Bauteils in Watt durch Quadratmeter und Kelvin (W/m2 K);
Ψl    längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient jeder linearen Wärmebrücke in Watt durch Meter und
Kelvin (W/m K);
l1      Länge der linearen Wärmebrücken in Metern (m).

 

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