Schallschutz und Akustik

Immissionstechnische Gutachten - Schall

Lärmimmissionsberechnung gemäß  RVS 04.02.11; ONR 305011; ÖAL 3, ÖAL Nr24, ÖAL Richtlinie Nr. 28 (ISO 9613-2); Straßenverkehrslärm: RVS 04.02.11 (1. März 2006); Schienenverkehrslärm: ONRegel 305011 (1. September 2004); Lärm von Gewerbe- oder Industrieanlagen: ISO 9613-2 (15. Dezember 1996) oder ein vergleichbares Berechnungsverfahren.

Was versteht man unter Schallschutz?

Der Schallschutz beschäftigt sich als Spezialgebiet der Akustik mit dem Schutz vor gesundheitsschädlichen oder belästigenden Schalleinwirkungen. Besonders die Einwirkung von Umgebungslärm und die Wahrnehmbarkeit von Bewegung, Musik oder Sprache aber auch von technischen Geräten aus benachbarter Räume sind dabei wichtige Themen.

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Berechnungen
eventuell Kalibrierberechnung mit während der Messung erhobenen Verkehrsdaten zur Emissionsüberprüfung und Überprüfung des verwendeten Rechenmodells; Ermittlung und Angabe des Kalibrierwertes
Prognoseberechnungen mit maßgeblichem Verkehr (JDTV, ÖBB-Betriebsprogramm usw.) auf Prognosehorizont von etwa 10 Jahren sowie mit maßgeblichen Flächenschallquellen

- ohne geplanter Bebauung und ohne den geplanten Lärmschutzmaßnahmen um die tatsächliche Lärmbelastung der Fläche zu dokumentieren (Nullvariante)

- mit geplanter Bebauung ohne Lärmschutzmaßnahmen um den Bedarf an Lärmschutzmaßnahmen auch unter Berücksichtigung der Eigenabschirmung zu dokumentieren

- mit geplanter Bebauung und mit geplanten Lärmschutzmaßnahmen zum Nachweis der Grenzwerteinhaltung
Ergebnisse der Prognoseberechnung
- Immissionen im Freiraum für Tag 1,5 m über Boden, über Balkonen und über Dachterrassen

- Immissionen an allen Geschoßen an allen Fassaden (mindestens 4 Immissionspunkte pro Geschoß, mindestens 1 Immissionspunkt pro Fassade mit Fenstern bzw. mindestens 1 Immissionspunkt pro Geschoß pro angefangene 10m Fassadenlänge) für Tag und Nacht

Gutachten
Das schalltechnische Gutachten muss zeigen, dass das schalltechnische Projekt mit den abgeleiteten
Maßnahmen zur Einhaltung des Schallpegels des Regelfalls gemäß Richtlinie „Immissionsschutz in
der Raumordnung“ führt. Das Gutachten muss jedenfalls folgende Punkte enthalten
Verwendete Grenz-, Richt-, Orientierungswerte (mit Begründung)
Beurteilung der Immission laut Richtlinie „Immissionsschutz in der Raumordnung“ (Handlungsstufen)
Falls von Ausnahmeregelungen der Richtlinie Immissionsschutz in der Raumordnung Gebrauch gemacht wird, detaillierte Beschreibung und Begründung wo und warum

datakustik urban sound simulation

ÖNORM EN ISO 3382 - Akustik - Messung der Nachhallzeit von Räumen mit Hinweis auf andere akustische Parameter (ISO 3382:1997) legt Verfahren zur Messung von Nachhallzeiten in Räumen fest.
Messung über die Impulsanregung:
Die Messung der Nachhallzeit über die Impulsanregung ist eine besonders einfache und schnelle Methode, da keine Zusatzgeräte (wie Verstärker und Lautsprecher) benötigt werden. Der Handschallpegelmesser misst die Nachhallzeiten in Oktav- oder Terzfrequenzbändern auf Grundlage eines akustischen Impulses, der im Raum ausgelöst wird. Eine solche Impulsanregung könnte z. B. durch das Platzen eines Luftballons oder durch einen Schuss mit einer Schreckschusspistole realisiert werden.

Messung über die Rauschanregung:
Alternativ zur Messung über die Impulsanregung kann die Nachhallzeit auch über ein abgeschaltetes Rauschen gemessen werden. Dazu wird neben dem Messgerät noch ein Lautsprecher mit Verstärker benötigt. Über den Lautsprecher wird der Raum dann mit einem breitbandigen Rauschen beschallt. Sobald das Rauschen abgeschaltet wird, erfasst der Handschallpegelmesser der Abklingvorgang im Raum und bestimmt daraus die Nachhallzeit.



 
indoor sound measurement equipment