Niederösterreich

Energieausweis Niederösterreich

Der Energieausweis im Rahmen der Wohnbauförderung

Durch energiesparende und nachhaltige Bauweise soll der zukünftige Energieverbrauch eines Gebäudes und somit auch das Freiwerden von umweltschädlichen Treibhausgasen möglichst gering gehalten werden.

Wer berechnet den Energieausweis?

Die Erstellung des Energieausweises hat durch befugte Fachleute, die hierzu gewerberechtlich oder als Ziviltechniker befugt sind (z. B.: Architekten, Baumeister, Zimmermeister, Zivilingenieure, technische Büros einschlägiger Fachrichtung), zu erfolgen.

Der Energieausweis im Rahmen der Wohnbaubauförderung

Durch umweltgerechtes, energiesparendes Bauen oder  Sanieren Ihres Objektes gewinnen Sie mehrfach. Sie können langfristig von wesentlich niedrigeren Heizkosten und einem höheren Wohnkomfort profitieren - und Sie schonen Umwelt und Klima.

Um darstellen zu können, welchen Heizwärmebedarf ein bestehendes oder geplantes Gebäude hat oder auch nach einer Sanierung haben wird, benötigt man einen Energieausweis. 

Der Energieausweis berücksichtigt die Wärmeverluste an der Gebäudehülle und die Energiegewinne durch Fenster und Glaselemente ins Gebäude. Auch Wärmegewinne im Hausinneren durch Elektrogeräte, Kochen usw. werden mit dem Energieausweis bilanziert und dargestellt.

Das Ergebnis ist die Energiekennzahl. Sie gibt an, wieviel Heizwärme ein Objekt im Jahr unter genormten Bedingungen am tatsächlichen Standort benötigt. Für die Förderung wird die Energiekennzahl mit dem Referenzklima von 3.400 Kd/a herangezogen.

Als Grundlage für die Zuerkennung einer Wohnbauförderung dient der Energieausweis nach der Berechnungsmethode laut OIB Richtlinie 6.

Quelle: http://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Bauen-Neubau/Wohnbaufoerderung-Eigenheim/Energieausweis.html

 


Übergangsregelungen

Übergangsregelungen

Bei Ansuchen, die bis 31.12.2009 eingebracht werden besteht die Möglichkeit wahlweise eine Förderung gemäß § 37 Abs. 1 oder Abs. 2 der NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2005 zuzuerkennen. Dies gilt ebenso für, bis zum 31.12.2008 bewilligte und noch nicht zugesicherte, Ansuchen.
Ansuchen ab 01.01.2010 werden ausschließlich gemäß § 37 Abs. 2 der NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2005 gefördert. Spätestens vor Ausstellung der amtlichen Zusicherung hat der Förderungswerber die gewählte Förderungsart bekannt zu geben.

 

Förderungshöhe - Objektförderung

Die Objektförderung besteht aus einem konstanten nicht rückzahlbaren Zuschuss in der Höhe von jährlich höchstens 6% zu den Annuitäten von Ausleihungen im Ausmaß von höchstens 30% der anerkannten Sanierungskosten. Bei zum Zeitpunkt der Zusicherung anerkannten 
Sanierungskosten unter EURO 360,-- /m2 Wohnnutzfläche hat der Zuschuss eine Laufzeit von 10 Jahren. Bei zum Zeitpunkt der Zusicherung anerkannten Sanierungskosten ab EURO 360,--/m2 Wohnnutzfläche wird diese Objektförderung wahlweise für 10 oder 15 Jahre
zuerkannt. Die Mindestlaufzeit der förderbaren Ausleihung beträgt 10 Jahre. Förderbare Obergrenze der
anerkannten Sanierungskosten sind EURO 1.000,-- pro Quadratmeter Wohnnutzfläche. Die höchst förderbare Nutzfläche beträgt 130 m2.

Bei zum Zeitpunkt der Zusicherung anerkannten Sanierungskosten von mehr als
EURO 1.000,--/m2 Wohnnutzfläche oder wenn im Zuge der Sanierung Wohnungen errichtet werden, kann wahlweise neben der Förderungsart gemäß § 36 der NÖ Wohnungsförderungs-richtlinien 2005 entsprechend der Bestimmungen für den Wohnungsbau ausgenommen § 29 und § 30 Abs. 10 der NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2005 gefördert werden.

Quelle: http://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Sanieren-Renovieren/Wohnungssanierung/Wohnungssanierung_bisheriges_Foerderungsmodell.print.html